Ente, Tod und Tulpe

„Ich bin schon in deiner Nähe, solange du lebst – nur für den Fall.“ So bietet sich der Tod der Ente als Begleiter an.

Die Ente und der Tod gehen eine Weile ihren Weg durch das Leben gemeinsam, werden miteinander vertraut und lernen von einander.

Sie unterhalten sich über ganz alltägliche Dinge, aber auch über existentielle Fragen. Doch der Tod kann der Ente letztlich keine sicheren Antworten über Fragen nach Himmel und Hölle oder ein Leben nach dem Tod geben. In diesen Gesprächen wirkt er zurückhaltend und fast ein wenig unsicher.

Als das Leben der Ente zu Ende geht, ist der Tod an ihrer Seite, begleitet sie liebevoll und nimmt sie in den Arm. Als letzten Gruß gibt er ihr eine Tulpe mit auf den Weg und schaut ihr traurig hinterher.

Wolf Erlbruch hat mit einfühlsamen Texten und klaren, einfachen Illustrationen ein wunderbares Bilderbuch gestaltet, empfehlenswert für jedes Alter.

Wolf Erlbruch: „Ente, Tod und Tulpe“. Verlag Antje Kunstmann, München 2007.

 

 

Inzwischen gibt es einen Zeichentrickfilm, der nach dem Buch gestaltet ist. Trailer:

1 Kommentar

  1. Sehr empfehlenswert ! Ein tolles Buch, ein Klasse Kurzfilm !
    Gehört für mich zur „generationenübergreifenden Grundausstattung“ der Palliativbibliothek, wenn man mich Empfehlungen fragt:
    + für Jugendliche ( und Erwachsene !! ) von John Green „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“
    + für Erwachsene der Film von Andreas Dresen „Halt auf freier Strecke“

    Viele Grüße in den Blog U. Howe

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