Archiv für das Tag 'Therapiebegrenzung'

Jan 05 2012

Organtransplantation kontra Palliativmedizin?

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OrgantransplantationDie Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) bemüht sich seit längerem durch intensive Öffentlichkeitsarbeit und Werbekampagnen das Spenderaufkommen in der Bundesrepublik zu steigern. Etwa 12.000 Patienten warten derzeit in der Bundesrepublik auf ein Spenderorgan, jährlich sterben rund 1000 Patienten auf der Warteliste.

Als Ursachen für das geringe Spendenaufkommen wurden häufig fehlendes Engagement der Spendenbeauftragten in den Kliniken vermutet. Es wurde unterstellt, dass potentielle Spender nicht gemeldet würden, um den erheblichen organisatorischen Aufwand im Zusammenhang mit der Organentnahme zu umgehen. Eine von der Deutschen Stiftung für Organtransplantation in Auftrag gegebene Studie zeigt jetzt überaschende Ergebnisse.

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Mrz 06 2011

Neue Grundsätze der Bundesärztekammer zur Sterbebegleitung

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Die Bundesärztekammer hat die Grundsätze zur Sterbebegleitung in einer neuen Fassung verabschiedet. Die Aktualisierung war durch die Gesetzgebung zur Patientenverfügung aber auch durch BGH-Beschlüsse zur Sterbehilfe 2005 und 2010 erforderlich geworden. In vielen Bereichen, in denen bisher Unsicherheiten bestanden, wurde durch Gesetzgebung und höchstrichterliche Entscheidungen Klarheit geschaffen. Auch das Thema ärztlich assistierter Suizid musste neu diskutiert werden und die Diskussion hierzu ist bestimmt noch nicht abgeschlossen.

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Nov 24 2010

Staatsanwaltschaft München zur Beihilfe zum Suizid

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Die Staatsanwaltschaft München hat sich in einem Beschluss vom 30.07.2010 zur Rechtslage beim assistierten Suizid geäußert.

Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die Ärzteschaft über eine Neufassung der Grundsätze zur Sterbebegleitung und in diesem Zusammenhang auch über das Thema ärztlich assistierter Suizid diskutiert.

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Mai 03 2010

Wie verbindlich sind Patientenverfügungen?

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Auch nach der 3. Änderung des Betreuungsrechts im September 2009, durch die zum ersten Mal Patientenverfügungen gesetzlich geregelt worden sind, herrschen in diesem Punkt immer noch erhebliche Unsicherheiten.

Patientenverfügungen kommen immer dann zum Tragen, wenn ein Patient seine Entscheidungen nicht mehr selbst treffen kann. Bereits in seinem Urteil von 2003 hat der BGH sich zur Verbindlichkeit klar geäußert.

Ist ein Patient einwilligungsunfähig und hat sein Grundleiden einen irreversiblen tödlichen Verlauf angenommen, so müssen lebenserhaltende oder -verlängernde Maßnahmen unterbleiben, wenn dies seinem zuvor – etwa in Form einer sog. Patientenverfügung – geäußerten Willen entspricht.

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Nov 10 2009

Therapiezieländerung am Lebensende

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Tropfenkammer_227315Die moderne Medizin bietet viele Möglichkeiten der Lebensverlängerung, die aber nicht in jeder Situation und von allen Patienten gewünscht werden. So stellt sich immer wieder die Frage, was am Ende des Lebens noch getan werden kann und was unterbleiben soll. Untersuchungen zu Folge gingen bei sterbenden Patienten im Krankenhaus in etwa 60 % der Fälle Entscheidungen zur Begrenzung der Therapie voraus.

Hierzu kann es im wesentlichen aus zwei verschiedenen Gründen kommen:

  • eine Behandlung ist medizinisch gesehen nicht mehr sinnvoll oder
  • der Patient wünscht ein Unterlassen weiterer medizinische Maßnahmen.

Eine Therapie sollte immer dann beendet werden, wenn nach Auffassung der Ärzte eine Fortführung von bestimmten medizinischen Maßnahmen nicht mehr sinnvoll ist.

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