Archiv für das Tag 'Betreuungsrecht'

Mrz 06 2011

Neue Grundsätze der Bundesärztekammer zur Sterbebegleitung

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Die Bundesärztekammer hat die Grundsätze zur Sterbebegleitung in einer neuen Fassung verabschiedet. Die Aktualisierung war durch die Gesetzgebung zur Patientenverfügung aber auch durch BGH-Beschlüsse zur Sterbehilfe 2005 und 2010 erforderlich geworden. In vielen Bereichen, in denen bisher Unsicherheiten bestanden, wurde durch Gesetzgebung und höchstrichterliche Entscheidungen Klarheit geschaffen. Auch das Thema ärztlich assistierter Suizid musste neu diskutiert werden und die Diskussion hierzu ist bestimmt noch nicht abgeschlossen.

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Mai 23 2010

Beratung zur Patientenverfügung – aber wie?

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Nach den vorangegangenen Blog-Beiträgen sollte deutlich geworden sein, wie wichtig eine kompetente Beratung zur Erstellung der eigenen Patientenverfügung ist.

Aber was zeichnet eine gute Beratung aus?

Wichtig sind soziale und ḱommunikative Kompetenz, fachliche Informiertheit, aber auch Offenheit des Beraters bezüglich Form und Inhalte der Verfügung.  Der Berater muss in der Lage sein, seine eigenen Wertvorstellungen zurückzunehmen, um dem Betroffenen eine individuelle Vorsorge für das Lebensende zu ermöglichen. Denn eine allgemein gültige, normierte Patientenverfügung kann es nicht geben.
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Mai 09 2010

Patientenverfügung – welches Formular?

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PatientenverfügungInzwischen gibt es eine unüberschaubare Anzahl von Vordrucken für Patientenverfügungen (ca. 230 Versionen mit steigender Tendenz). Eine Orientierung fällt dabei natürlich schwer. Deshalb gebe ich hier einige Vorschläge für einen ersten Einstieg.

Von einer vollständig freien Formulierung einer Patientenverfügung muss dringend abgeraten werden. Wer sich darauf einlässt, sollte sich auf jeden Fall intensiv beraten lassen und weitere Quellen z.B. im Internet nutzen.

In der Regel sollte man auf ein Formular mit Formulierungsvorschlägen zurückgreifen.

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Mai 03 2010

Wie verbindlich sind Patientenverfügungen?

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Auch nach der 3. Änderung des Betreuungsrechts im September 2009, durch die zum ersten Mal Patientenverfügungen gesetzlich geregelt worden sind, herrschen in diesem Punkt immer noch erhebliche Unsicherheiten.

Patientenverfügungen kommen immer dann zum Tragen, wenn ein Patient seine Entscheidungen nicht mehr selbst treffen kann. Bereits in seinem Urteil von 2003 hat der BGH sich zur Verbindlichkeit klar geäußert.

Ist ein Patient einwilligungsunfähig und hat sein Grundleiden einen irreversiblen tödlichen Verlauf angenommen, so müssen lebenserhaltende oder -verlängernde Maßnahmen unterbleiben, wenn dies seinem zuvor – etwa in Form einer sog. Patientenverfügung – geäußerten Willen entspricht.

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Apr 26 2010

Vorsorge für das Ende des Lebens

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Immer mehr Menschen wünschen sich auch für die letzte Zeit ein selbst-bestimmtes Leben. Aber nur ein Teil der Menschen in unserer Gesellschaft haben diese Überlegungen konkretisiert, dokumentiert und mit ihren Angehörigen kommuniziert. Nach einer Untersuchung der Hospizstiftung sind es bei den über 65-jährigen etwa 25 %, die eine Patientenverfügung verfasst haben. Immerhin war die Tendenz in den letzten Jahre steigend, wozu möglicherweise auch die Diskussionen über eine Gesetzgebung zur Regelung von Patientenverfügungen beigetragen hat.

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, wie Sie sich Ihr Lebensende vorstellen:

  • wo Sie am Ende des Lebens versorgt werden möchten,
  • wer Sie dann begleiten und pflegen soll und
  • wer Entscheidungen treffen darf, wenn Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sind?

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